SG wirft Siegesserie zu einfach weg


Vorbereitung 1

 
Als Schiedsrichter Michael Schweißfeld. am Samstagabend das Topspiel der Handball-Oberliga der Frauen in Ofen abpfiff, bildete sich sofort eine Spielertraube um Joy Stüven. Die Torhüterin der HSG Hude/Falkenburg hatte im letzten Angriff der Partie ihre starke Leistung gekrönt, den Tempogegenstoß von Neele Kuhlmann pariert und damit gleichzeitig den 22:23 (13:12)-Auswärtssieg der HSG bei der bis dahin noch verlustpunktfreien SG Friedrichsfehn/Petersfehn festgehalten.
Entsprechend zufrieden zeigte sich HSG-Trainer Lars Osterloh nach der Partie: „Das war heute das erwartet schwere, aber auch hochklassige, Handballspiel. Am Ende hatten wir das Glück auf unserer Seite und natürlich Joy Stüven, die in der zweiten Halbzeit ein paar ganz starke Paraden gezeigt hat.“

Für SG-Coach Elias Wührmann war die erste Saisonniederlage schnell mit einem Blick auf seinen Statistikzettel erklärt: „Wir haben heute mehr als doppelt so viele technische Fehler und Fehlwürfe dabei gehabt, wie noch in der Vorwoche. Die HSG ist der verdiente Sieger. Aber es fühlt sich ein wenig so an, als ob wir und dieses Spiel selbst kaputt gemacht haben.“

In In der Anfangsphase des Topspiels zeigten sich beide Teams nervös. Vor allem die Gastgeberinnen zeigten ungewohnte Konzentrationsschwächen bei ihren Gegenstößen. So war das 2:1 durch einen von Lotta Hoppe verwandelten Siebenmeter in der zweiten Spielminute die letzte SG-Führung für sehr lange Zeit. Die Defensivreihe der Ammerländerinnen konnte zwar immer wieder Ballgewinne möglich machen, aber bei vielen Gegenstößen wurden die Bälle zu ungenau gespielt oder Chancen nicht konsequent genutzt. Die Gäste hingegen blieben bei ihrem Spiel, zogen ihre Angriffe geduldig auf und hatten sich beim 6:9 durch die stark aufspielende Kim Sanders (18.) eine komfortable Führung erarbeitet. Bis zur Pause schlug die SG allerdings zurück, holte Tor um Tor auf und ging am Ende sogar mit einem knappen 13:12-Vorsprung in den zweiten Durchgang.

Nach der Pause schalteten die Ammerländerinnen dann in den Turbo-Modus. Ehe die Gäste sich wirklich organisiert hatten, stellte Laura Lampe bei schnell ausgespielten Angriffen mit ihren Toren auf 16:12 (32.). Schließlich brachte Osterloh dann mit Joy Stüven eine der Matchwinnerinnen ins Spiel. „Wir haben nach der Pause gemerkt, dass wir wieder ein bisschen nachsteuern mussten. Wir wussten aber auch, dass wir ruhig bleiben müssen und dann unsere klaren Chancen bekommen, wenn wir eine gute Abwehr stellen und geduldig spielen“, sagte Osterloh und sollte Recht behalten.

Kim Sanders warf in der 44. Minute beim 18:18 den Ausgleich, Laura Tirschler sorgte kurz darauf für die erste Führung der HSG in Durchgang zwei. Es blieb jedoch eine Partie auf Augenhöhe, die eine turbulente Schlussphase bereithielt.

In der 54. Minute sah Michaela Stahlkopf für eine Foul an Lotta Hoppe die rote Karte. Das Überzahlspiel nutzte die SG zum 21:21. Als Sanders mit ihrem sechsten Treffer das 22:23 per Siebenmeter eineinhalb Minuten vor dem Schluss erzielte, standen die Zeichen auf Auswärtssieg. Im Gegenangriff traf Lotta Hoppe nur den Pfosten. Die Gäste konnten die Zeit mit dem letzten Angriff nicht komplett ausspielen. So kam die SG sieben Sekunden vor dem Ende noch mal an den Ball. Aber Neele Kuhlmann scheiterte an Torfrau Stüven.

Trotz der Niederlage sprach SG-Coach Wührmann von einer ordentlichen Leistung: „Für uns bricht jetzt keine Welt zusammen. Du kann nicht alle knappen Spiele gewinnen. Das Team hat über 60 Minuten gekämpft und nie aufgegeben, das ist ein wichtiges Zeichen.“


 
Quelle: www.nwzonline.de

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