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Geschafft: SG-Torwarttrainer Hanno Harms feiert den Einzug ins Final Four.

Es ist vollbracht: In einer umkämpften Partie haben die Handballerinnen der SG Friedrichsfehn/Petersfehn den Einzug ins Final-Four-Turnier perfekt gemacht. Bei der HSG Osnabrück aus der Landesliga musste der Oberliga-Dritte aus dem Ammerland aber mächtig kämpfen, um am Ende mit 33:31 (16:17) die Oberhand zu behalten.

„Wir sind weiter. Das ist alles, was für uns in diesem Spiel gezählt hat“, sagte SG-Trainer Tobias Plagemann: „Osnabrück hat uns aber alles abverlangt. Auch wenn wir kein gutes Spiel gemacht haben, sind wir froh, dass wir ins Final Four einziehen konnten.“

Vor allem die Abwehr der Spielgemeinschaft fand ohne Wencke Martens in der Zentrale nicht gut ins Spiel. „31 Tore zu bekommen, ist natürlich zu viel. Aber weder die Abwehr, noch die Torhüterinnen haben heute ins Spiel gefunden“, sagte Plagemann. So wechselten die Führungen hin und her. Beim Seitenwechsel lag die gastgebende HSG, die mit einigen Spielerinnen aus dem A-Junioren-Oberligakader angetreten war, mit 17:16 in Führung.

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Einmal noch jubeln: Die SG Friedrichsfehn/Petersfehn will am Samstag mit einem Sieg in Osnabrück ins Final-Four-Turnier einziehen.

Erstmalig wird die Pokalrunde in Einzelspielen ausgetragen. Die vier Siegerteams treffen im März 2018 im Final Four aufeinander.

Eigentlich ist Tobias Plagemann, der Trainer der Handballerinnen der SG Friedrichsfehn/Petersfehn, kein Freund des Landespokals. Zu umständlich der Modus, vor allem die Turnier-Spieltage seien für viele Teams wenig motivierend, sagt Plagemann. Jetzt aber fehlt seiner Mannschaft nur noch ein Sieg, um ins Endrundenturnier einzuziehen. Dementsprechend motiviert machen sich die Ammerländerinnen am Samstag auf den Weg nach Osnabrück, um ihre Partie um 14 Uhr bei der HSG Osnabrück zu bestreiten.

Auf dem Papier ist die SG Friedrichsfehn/Petersfehn als Oberligist beim Tabellenachten der Landesklasse der klare Favorit. Plagemann weiß aber auch, dass kein Gegner unterschätzt werden darf: „Osnabrück steht nicht umsonst in der dritten Pokalrunde. Wenn wir uns aber auf unser Spiel konzentrieren, werden wir gewinnen. Da verlasse ich mich auf unsere starke Abwehr und unser Tempospiel.“ Es dürfe jedoch nicht passieren, dass sein Team mit der Einstellung in die Partie geht, gegen eine klassentiefere Mannschaft leichtes Spiel zu haben.

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Nicht zu halten: Lara Winkelmann von der SG (am Ball) traf gegen den VfL Oldenburg III neunmal.

Mit einem 37:20 (21:8)-Heimsieg gegen den VfL Oldenburg III lassen die Handballerinnen der SG Friedrichsfehn/Petersfehn ihr erstes Halbjahr als Aufsteiger in der Oberliga auf Platz drei ausklingen. „Das wir auf dem dritten Platz überwintern, hätte von uns vor der Saison niemand gedacht“, freute sich SG-Trainer Tobias Plagemann.

Der Heimsieg gegen die junge Oldenburger Mannschaft, die mit vielen A-Juniorinnen aufgelaufen war, geriet nie in Gefahr. Das 2:3 in der 4. Minute war die letzte Führung der Gäste. Danach zeigte die SG ein immer besseres Spiel, profitierte aber auch von vielen Fehlern des VfL. So setzten die Oldenburgerinnen im Angriff zu häufig auf eine siebte Feldspielerin statt der Torfrau und fingen sich dabei acht Gegentreffer auf das leere Tor ein. „Da waren wir sehr wach, haben viele Bälle abgefangen und auch konzentriert abgeschlossen“, lobte Plagemann.

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Durchgetankt und Platz vier erobert: Die SG Friedrichsfehn/Petersfehn um Wencke Martens (am Ball) und Kim von Aschwege besiegte den FC Schüttorf.

So Recht erklären, was bei seiner Mannschaft derzeit los ist, kann es sich auch Trainer Tobias Plagemann nicht. Wie schon vor zwei Wochen im Heimspiel gegen die HSG Hude/Falkenburg zeigten die Oberliga-Handballerinnen der SG Friedrichsfehn/Petersfehn wieder zwei komplett unterschiedliche Halbzeiten. Während die Ammerländerinnen in Durchgang eins noch Chance um Chance ausließen, fertigten die Gastgeberinnen den FC Schüttorf in der zweiten Hälfte deutlich mit 35:22 ab.

Hinterher zeigte sich Plagemann mit dem Ergebnis in zufrieden. Die starken Schwankungen im Spiel seiner Mannschaft kann er sich aber nicht erklären: „Wir spielen in beiden Halbzeiten dieselben Konzepte und Systeme mit den gleichen Spielerinnen. In der zweiten Hälfte nutzen wir einfach nur unsere Chancen deutlich besser.“ Deshalb wünscht sich der Coach in Zukunft ein bisschen mehr Kontinuität. „Immerhin haben wir gesehen, dass wir auch nach so einer schwachen ersten Hälfte zurückkommen können“, lobte Plagemann.

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Eine gute Nachricht gab es für die SG-Handballerinnen trotz der Niederlage am Sonntag dennoch.

Das erste Saisonspiel, das den Ammerländerinnen bei der HSG Phönix nachträglich aufgrund eines Formfehlers als Niederlage angerechnet wurde, wird erneut umgewertet. Somit steht die SG nun bei 12:10 Punkten in der Tabelle auf dem fünften Rang.

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